Wandernde Steine

Autor: Julia Lienhart

Immer wieder gibt es Dinge auf unserer Welt, die gibt es gar nicht. Und manchmal kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wie bei dieser Geschichte zum Beispiel.

Hausstein

Auch Steine führen Eigenleben... Flickr/Jsome1

Die Indianer predigen es schon seit Menschenanbeginn: Alles lebt. Jede Blume, jede Laus, jedes Plankton – lebt, hat eine Seele, eine Aufgabe und ein Schicksal. Auch Steine. Oder sollte ich lieber sagen, besonders Steine?
Denn diese Steine hier geben der Wissenschaft sehr große Rätsel auf, sie besitzen nämlich ein ganz besonderes, geheimnisvolles Eigenleben, das man fast schon als Magie bezeichnen möchte. Eine verrückt steinige Geschichte…

Sie leben in der Wüste und sie haben mittlerweile alle einen Namen: Die Wissenschaftler sind so vertraut mit ihren Steinen geworden, dass jeder einen Namen bekommen hat. Ob Karla oder Otto: Sie haben in jedem Falle eines gemeinsam – sie wandern. Kilometerlange Schleifspuren im Sand beweisen den zurück gelegten Weg. Bergauf, Bergab, querfeldein: Es gibt nichts, was es da nicht gibt. Und nicht nur das, manche Steine wandern sogar gemeinsam, immer parallel in trauter Zweisamkeit, während andere Steine lieber alleine ihres Weges ziehen.

Wer bewegt die Steine? Bewegen sie sich selbst? Oder ist alles ein übler Streich, böser HokusPokus? Bisher ist das Rästel nicht gelüftet worden, denn trotz feiner Beobachtung hat noch nie jemand einen Stein sich bewegen sehen. Wind kann ausgeschlossen werden, auch nasser Schlick unter dem Stein. Es bleibt ein Rätsel, wer diese Steine sind und wohin sie wollen. Aber die Geschichte, die find ich gut. Ein tolles Gefühl, dass der angeblich so allwissende Mensch eben überhaupt gar nichts weiß ;-) .

Und wie hieß es in einem Film so schön?
“Jeder Stein möchte etwas bedeuten.” Genau!


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Anja Rauch schreibt
am 5. Oktober 2010 um 16:41 Uhr

Eine wirklich unglaubliche Geschichte! Hatte ich noch nie etwas von gehört!

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