» Seance
John Carpenter ist ein Meister im Erzählen unheimlicher Geschichten, und „The Ward“ bildet da keine Ausnahme. Mit dieser Geistererzählung bereichert Carpenter die große Sammlung von Legenden über rastlose Seelen um eine weitere, sehr düstere Variante.
„John Carpenter’s The Ward“ ist eines der aktuellsten Beispiele dafür, dass Geistergeschichten noch immer unsere Phantasie beflügeln. Es gibt unzählige reale Berichte und fiktive Erzählungen, die sich mit dem ruhelosen Leben nach dem Tod beschäftigen, doch die Menschen werden nicht müde, sich immer neue Versionen dieser Legenden einfallen zu lassen. Das Thema ist einfach zu faszinierend und bietet gleichzeitig eine so wunderbare Möglichkeit: denn wenn es Geister tatsächlich gibt, dann gibt es auch ein Weiterleben nach dem Tod des Körpers. Und wer möchte nicht an diese tröstliche Idee glauben?!
„John Carpenter’s The Ward“: Unheimlicher Nervenkitzel
In „John Carpenter’s The Ward“ wird Kristen von der Polizei aufgegriffen wird, nachdem sie offenbar ein verlassenes Haus in Brand gesteckt hat. Die junge Frau kann sich jedoch an nichts erinnern und wird wegen ihrer geistigen Verwirrung in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Gegen ihren Willen sitzt sie nun hier fest, während um sie herum immer häufiger unerklärliche Dinge geschehen. Kristen glaubt immer wieder, eine Frauengestalt zu sehen, die durch die Flure der Anstalt geistert. Doch als sie sich bei ihren Mitinsassen erkundigt, stößt sie nur auf verängstigtes Schweigen und vage Hinweise auf frühere Patientinnen, welche die Anstalten als Letzte verlassen hätten. Doch langsam kommen Kristen Zweifel, ob die Frauen tatsächlich lebend entlassen wurden… [...mehr]
In „Source Code“ wacht Jake Gyllenhaal in einem Körper auf, der nicht sein eigener ist – und zunächst hat er keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte. Doch die Situation wird noch viel komplizierter, als er es in diesem Augenblick erahnen könnte.
Der Film „Source Code“, der am 02. Juni in die deutschen Kinos kommt, ist die neueste Hollywood-Umsetzung einer Idee, die seit Jahrhunderten die Menschen fasziniert und hoffen lässt: die Möglichkeit der Seelenwanderung und damit das Weiterleben nach dem Tod des physischen Körpers. Im Film muss ein Mann die Seelenwanderung vorsätzlich unternehmen, um rechtzeitig ein drohendes Unglück verhindern zu können.
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In letzter Zeit bekommt man in manchen Foren die blanke Angst. Manche Einträge auf entsprechenden Websites klingen wie Drehbücher für Horrorfilme. Über Boxen sollen Geister Kontakt hergestellt haben.
Meist handelt sich um Boxen die an den PC angeschlossen sind, aus denen Stimmen unaufgefordert etwas sagen. Sei es ein “Hallo”, fremdsprachiges Geflüster oder direkte Befehle.
Meist sind es aber unidentifizierbare Laute deren Inhalt keiner Bestimmung zugeführt werden kann.
Eine Erklärung mag sein, dass man durch das elektromagnetische Feld, Radiowellen auffängt und diese über die Boxen hörbar gemacht werden. Dies ist um so wahrscheinlicher, je näher eine Radiostation liegt.
Bei den Betroffenen wurde angegeben, dass es weder Séance noch ein anderes Ritual zum Herbeirufen von Geistern gab. Allen gemeinsam ist aber, dass die Boxen ausgeschaltet, kein Signal weitergaben. [...mehr]
Séance – der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet dort schlicht “Sitzung”. Was heutzutage eher mit Managern in Konferenzräumen assoziiert wird, ist in diesem Kontext spirituell gemeint: Mehrere Personen tun sich zusammen, um mit Hilfe eines Mediums Kontakt zu einem verstorbenen Menschen aufzunehmen.
Ein Medium ist ebenfalls ein Mensch – aber einer mit besonderen Fähigkeiten. Diese werden je nach kulturellem Hintergrund und Glauben verschieden begründet. So gibt es Medien, die von sich behaupten, durch eine Erleuchtung in engem Kontakt mit der Jungfrau Maria zu stehen. Andere “religiöse” Medien berufen sich auf andere Heilige, zum Beispiel den Schutzpatron des Ortes, in dem sie leben. Das waren jetzt zwei Beispiele aus dem katholisch-religiösen Kulturbereich. Diese Art von spiritueller Medialität zieht sich jedoch durch alle Religionen, sei es Christentum, Judentum, Islam.
Interessant ist übrigens, dass sich bei den drei genannten die “offizielle” Religion von Phänomenen wie spirituellen Medien meist abgrenzen. Das liegt daran, dass in diesen Religionsformen Priester existieren, die ihre Vormachtsstellung als Verfechter des “wahren Glaubens” nicht verlieren wollen. Schaut man dagegen auf ursprünglichere Religionen, wie den Voodoo-Kult in Afrika, so wird man feststellen, dass dort übersinnlichen Fähigkeiten um einiges mehr an Beachtung geschenkt wird.
In unserer “westlichen” Welt sind Séancen vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gang und gäbe gewesen. Sie boten den durch strenge sittliche Vorlagen unterdrückten Sehnsüchten der Menschen nach Übersinnlichem und Triebbefriedigung ein willkommenes Ventil.
Bei der klassischen Séance kommen mehrere Menschen zusammen, die den zu rufenden Toten im besten Fall alle gekannt haben. Das Medium stellt einen Zustand spiritueller Bindung her – zum Beispiel durch Räucherkerzen, Hände anfassen oder gemeinsames Meditieren. Extremere Varianten wie das Opfern eines Tieres oder ein rituell vollzogener Geschlechtsakt sind meiner Meinung nach mehr in Richtung “Messe” zu verordnen und gehören nicht zu einer Séance.
Läuft alles optimal, sollte der Geist des Toten schließlich vom Medium Besitz ergreifen. Entweder wird er sich durch Klopfzeichen oder sogar durch Sprache bemerkbar machen. In diesem Zeitraum dürfen dann die Teilnehmer der Séance ihre Frage an den Toten stellen.
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Das Okkulte, das Mystische, das Unsichtbare – die Anderswelt fasziniert. Fast jeder möchte etwas über sich selbst und seine Zukunft erfahren – und Beweise haben, dass Geister und das Jenseits existieren.
Gläserrücken und Hexenbretter - auch Quijaboard (von Französisch für “Oui” und Deutsch für “Ja”) oder Witchboard genannt – sind Möglichkeiten, um den Kontakt mit der Geisterwelt nicht nur zu fühlen, sondern auch zu sehen.
Wie funktioniert es? Buchstaben von A bis Z, die Zahlen von 0 – 9 und diverse Worte wie “Ja” und “Nein”, “Gut” oder “Böse” werden im Kreis auf einen Tisch platziert. Genau in die Mitte dieses Kreises stellt man nun ein umgekehrtes Glas. Alle Teilnehmer werden nun gebeten, einen Finger leicht und ohne Druck auf das Glas zu legen. Ein Sprecher wird ernannt, die sogenannte Kontaktperson. Er hat die Aufgabe, die Geister rufen und die Fragen zu stellen. Ist schließlich eine paranormale Anwesenheit zu spüren, so wird sich das Glas bewegen und durch Rutschen auf bestimmte Felder Worte, Sätze oder Ähnliches bilden.
Bei den Hexenbrettern handelt es sich um dasselbe Prinzip, allerdings schon vorgefertigt aus Holz. Das Glas wird hier durch eine Planchette ersetzt, eine Art Zeiger.
Sicherlich besteht durchaus die Möglichkeit, geistige Wesen zu rufen. Schon Rudolf Steiner, der bekannte Antroposoph, und auch Penny McLean, Pop-Sängerin und Autorin esoterischer Bücher, befassten sich sehr ernsthaft und auch durchaus glaubwürdig mit dieser Methode. Wissenschaftler wiederum vertreten die These, dass unser Unterbewusstsein gewisse Muskelkontraktionen hervorruft, diese dann die Bewegungen des Glases oder der Planchette verursachen.
Allerdings wurde das Gläserrücken mehr und mehr schaurig-schöner Partygag und Unterhaltung, und dies nicht immer ohne Folgen. Für labile Menschen und Jugendliche können solche Erlebnisse traumatisch sein.
Wer sich aber wirklich ernsthaft damit beschäftigen möchte, dem ist anzuraten, sich an einen erfahrenen und verantwortungsvollen ”Lehrer” zu wenden, sich zumindest aber eingehend durch bestimmte Lektüre und Schutzrituale darauf vorzubereiten.
Denn wie heißt es schon bei Goethes “Zauberlehrling”: “Die ich rief, die Geister, ich werd sie nicht mehr los…”
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Das bekannte Phänomen der Tonbandstimmen, Transkommunikation genannt, existiert schon seit den frühen Sechziger Jahren. Der schwedische Künstler Friedrich Jürgenson hörte auf einer Tonbandaufnahme eigenartige Stimmen, die er als die Stimmen Verstorbener identifizierte. Seit diesem Ereignis galt sein absolutes Interesse der Forschung auf diesem Gebiet.
Wissenschaftler und Tontechniker überprüften seine sogenannten “Einspielungen”, aber es konnte keine Erklärung gefunden werden.
Seitdem befassen sich Tausende von Menschen mit der Transkommunikation und unzählige Bücher wurden darüber geschrieben. In Deutschland wurde 1975 der “Verein für Transkommunikations-Forschung” gegründet.
Viel später entwickelte der Rentner Klaus Schreiber sogar eine Methode, um Verstorbene auf dem Bildschirm eines Fernsehgerätes erblicken zu können. Dabei handelte es sich nicht nur um seine Verwandten in der Geistigen Welt, sondern außer Frage auch um prominente Personen. Deutlich erkennbar sind unter anderem Romy Schneider und König Ludwig von Bayern. In dem Buch “Bilder aus dem Reich der Toten” von Rainer Holbe findet man die genaue Vorgehensweise von Schreiber und kann sich selbst ein Bild über die Echtheit der Fotos machen.
Selbstverständlich sollte sich jeder ein eigenes Bild machen. Auch wenn dies oft als Hirngespinst abgetan und sogar mit Gläserrücken oder ähnlichen spiritistischen Methoden verglichen wird, wurden oft sogar von außenstehenden Personen die Stimmen erkannt.
Außerdem konnten genau dadurch schon etliche Verbrechen aufgeklärt werden. Wie? Ganz einfach: die Mordopfer wurden selbst befragt…








