» Astrologie


Autor: Anne

Anders als das in der westlichen Astrologie bekannte Horoskop-System von zwölf Tierkreiszeichen, besteht das keltische Horoskop aus 21 verschiedenen Baumarten, die bestimmten Zeiträumen im Jahr zugeordnet sind. Eine Ausnahme bilden vier Bäume, die jeweils nur für einen einzigen Tag gelten.

Der Grundgedanke im keltischen Horoskop ist jenem in der westlichen Astrologie jedoch ähnlich und auch so gibt es auffallend viele Parallelen. Die grundlegenden Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale werden durch den Tag der Geburt entscheidend bestimmt. Ein bestimmter Baum wird dabei einem bestimmten Tag oder Zeitraum im Jahr zugeordnet, wobei er die typischen Eigenschaften derer besitzt, die an jenem Tag geboren worden.

Jeder Baum ist einer Dekade, welche ein Drittel (10°) des entsprechenden westlichen Sternzeichens ausfüllt sowie der ihr genau gegenüberliebenden Dekade, zugeordnet. So regiert die Linde beispielsweise in der letzen Dekade des Fisches (11.-20. März) sowie auch in der letzen Dekade der Jungfrau (13.-22. September), das den Fischen im Tierkreis gegenüberliegende Sternzeichen. Aufgrund des keltischen Zahlenmystizismus existieren anstelle von 18, die rein rechnerisch für einen kompletten Baumkreis benötigt würden, nur 17 Bäume. Daher umfasst die Pappel die zweite Dekade Wassermann, Löwe sowie die des Stieres. Der Nussbaum regiert neben der ersten Dekade Stier und Skorpion auch über die zweite Dekade Skorpion.

Hinzu kommen vier Bäume, die eine Ausnahme bilden, weil sie jeweils nur einen vollen Tag regieren. Das sind zum einem die Tage der Tag- und Nachtgleiche am 21. März (die Eiche) und 23. September (der Ölbaum); ebenso jene Tage, an denen die Sonne ihren höchsten bzw. tiefsten Stand besitzt, nämlich der 24. Juni (die Birke) und der 22. Dezember (die Buche).

Keltisches Baumhoroskop - Ahorn © Gabisch / PIXELIO / www.pixelio.de

Finden Sie am besten selbst heraus, welcher Baum im Keltischen Horoskop Ihrem Geburtsdatum zugeordnet wird. Vielleicht entdecken Sie bislang verborgene Talente…

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Autor: Anne

(Teil 3)

Das System der drei Qualitäten beschreibt die Prozesse die im Tierkreis existieren. Es fördert das Verständnis von der Dynamik, die mit dem Wechsel der Tierkreiszeichen innerhalb der jeweiligen Quadranten sowie der Tierkreiszeichen untereinander verbunden ist.

Tierkreis © Kunibert / PIXELIO / www.pixelio.deDie in der Astrologie insgesamt existierenden zwölf Tierkreiszeichen sind jeweils einem der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde oder Luft zugeordnet und gehören einem von vier Quadranten an. Jeder der vier Quadranten ist mit seinem speziellen Thema nochmals in drei Abschnitte unterteilt. Diese Abschnitte sind so genannte Qualitäten, die das Thema eines Quadranten in drei unterschiedlichen Stufen wiedergeben. Die drei Qualitäten setzen sich aus einem kardinalen, einem fixen und einem beweglichen Zeichen zusammen. Ein Quadrat beginnt demzufolge immer mit der ersten Qualität – dem kardinalen Zeichen.

Das kardinale Zeichen gibt die grundlegende Ausrichtung oder Energie eines Quadranten wider. Es spiegelt den Bewegungsimpuls und stellt sozusagen die Quelle dar. Damit diese ursprüngliche Energie nicht verloren geht folgen die fixen Zeichen, die das Thema des Quadranten konzentrieren und verdichten. Damit das Thema und die damit verbundene Energie nicht stagnieren, sorgen die beweglichen Zeichen dafür, dass sich etwas Neues entwickelt. Die notwendige Stabilität aus der vorangegangenen fixen Phase wird aufgebrochen, sodass sich die anfängliche Energie aus der kardinalen Phase auf einer anderen Ebene zeigen kann.

Bildlich angewandt auf das Thema des ersten Quadranten mit seinen Tierkreiszeichen bedeutet dies folgendes: Das Thema des ersten Quadranten, welches mit dem Frühling assoziiert werden kann, ist die Schaffung von Bedingungen damit Leben entsteht und gedeiht. Dieser ursprüngliche Impuls wird von dem kardinalen Zeichen des Widders aufgegriffen. Es geht darum diese Idee zu verteidigen und eine materielle Basis zu schaffen, damit sich überhaupt Leben entwickeln kann. Im fixen Zeichen des Stiers wird diese anfängliche Energie aufgegriffen und konkret an einem Ort gebündelt. Sicherheit und Bestand stehen im Mittelpunkt. Die Zwillinge als bewegliches Zeichen verhindern die Stagnation, indem dieses Zeichen die konzentrierte Energie offen auch für andere Richtungen oder Gemeinschaften zur Verfügung stellt.    [...mehr]



Autor: Anne

(Teil 2)

In der Astrologie ist der Tierkreis eine wichtige Struktur. Er ist eine Abbildung des Jahreskreises der Ekliptik, der scheinbaren jährlichen Umlaufbahn der Sonne um die Erde.

Die Veränderung der Position der Sonne am Himmel in einem Jahr bedingt ebenfalls eine irdische Veränderung, nach dem Prinzip wie oben so unten und umgekehrt. Astronomisch betrachtet verursachen die unterschiedlichen Einfallswinkel der Sonne u.a. den Jahreszeitenzyklus. Projiziert man das ganze auf den Tierkreis, so beschreibt dieser die Veränderungen in einem Jahr in Form von Bildern. Jedem Tierkreiszeichen (auch Sternzeichen) werden dabei die Beobachtungen, die im Wandel eines Jahres von Menschen über viele Jahrhunderte gemacht wurden, in Form von Merkmalen zugeschrieben.    [...mehr]



Autor: Anne

(Teil 1)

Insgesamt gibt es in der westlichen Astrologie 12 Tierkreiszeichen, die ihren Namen von dem Sternzeichen erhalten haben, welches die Sonne zu einem bestimmten Zeitpunkt entlang der Ekliptik durchlaufen hat.

Die vier Elemente © Stihl024 / PIXELIO / www.pixelio.de

Die 12 Tierkreiszeichen können bestimmten Kategorien zugeordnet werden, wodurch eine Bewertung vorgenommen wird und damit eine astrologische Deutung von Horoskopen beginnen kann. Die Systematisierung der Tierkreiszeichen in die vier Elemente in der uns heute bekannten Form von Feuer, Wasser, Luft und Erde geht auf Aristoteles zurück.

In der Astrologie verkörpern die vier Elemente bestimmte Eigenschaften. Jeweils drei Tierkreiszeichen werden je einem Element zugeordnet.
Widder, Löwe und Schütze sind Feuerzeichen. Krebs, Skorpion und Fische zählen zu den Wasserzeichen. Zwillinge, Waage und Wassermann gehören zu den Luftzeichen. Erdzeichen sind Stier, Jungfrau und Steinbock.

Über eine lange Zeit hinweg hat sich diese Systematisierung eingebürgert. Die Bedeutung der verschiedenen Elemente hat sich mit denen des jeweiligen Tierkreiszeichens vermischt und ergänzt. Jedes Element besitzt charakteristische Merkmale, die das prototypsiche Erscheinungsbild jedes der vier Elemente entscheidend geprägt haben.

Das Element Feuer braucht einen brennbaren Stoff, etwas was es zerstören, aber von dem es sich nähren kann. Die dabei entstandene Energie wird durch Hitze und Licht abgegeben. Feuer strebt nach oben, wobei es sich schnell vorwärts bewegt.
Wasser strebt hingegen immer nach unten. Mühelos kann es sich jeder Form anpassen, wobei es jedoch immer eines Gefäßes bedarf. Es löst Dinge und Stoffe auf und durchdringt sie.
Luft kann sich überall hin ausdehnen. Sie gilt als Medium, welches zwischen den Dingen vermittelt (z.B. Schallwellen). Luft kann man nicht greifen. Greifbar und fest hingegen ist das Element Erde. Es steht für etwas Dauerhaftes und ist das schwerste der Elemente.

Von diesen Eigenschaften ausgehend, kann man mit Hilfe von Bildern bestimmte Assoziationen für jedes der 12 Tierkreiszeichen entwickeln. Inwieweit diese Eigenschaften jedoch in jedem Tierkreiszeichen umgesetzt werden hängt von der jeweiligen Qualität im Tierkreisquadranten ab.

Fortsetzung siehe: (Teil 2) Die Tierkreiszeichen und ihre Systematisierung – System der Quadranten und (Teil 3) Die Tierkreiszeichen und ihre Systematisierung – System der drei Qualitäten.    [...mehr]



Autor: Anne

Die Astro*Carto*Graphy, auch Relokationsastrologie genannt, ist eine moderne Methode. Sie ermöglicht, dass man weltweit Orte in Zusammenhang mit dem Geburtshoroskop bringen kann.

Viele Jahrhunderte zurück reicht der Versuch Städte mit bestimmten Tierkreiszeichen in Zusammenhang zu setzen. So gilt Venedig etwa als Waage-Stadt. Menschen mit diesem Sonnenzeichen haben vielleicht schon festgestellt, dass es sie besonders in diese Stadt zieht.

Jim Lewis (1941-1995) war der Erfinder des Astro*Carto*Graphy-Systems. Dieses System dient dazu die Auswirkungen eines Ortswechsels grafisch erfassen zu können sowie astrologisch auszuwerten. Lewis Idee ist simple. Er kam Anfang der 70iger Jahre darauf, die Stellung der Achsen (die Anfänge der astrologischen Häuser) und Planeten in einem Horoskop projiziert auf einer Weltkarte abzubilden. Mit Hilfe von Linien werden so die zehn Planeten an den Orten der Welt dargestellt zum Zeitpunkt der Geburt.    [...mehr]



Autor: Anne

Die zwölf Tierkreiszeichen erhielten ihren Namen nach den gleichnamigen zwölf Sternbildern. Jene bilden jeweils 30° lange Abschnitte entlang der Ekliptik. Im Verlauf eines Jahres durchläuft die Sonne jeweils einmal alle zwölf Abschnitte auf der Ekliptik, jener imaginären Projektion der scheinbaren Sonnenbahn auf die Himmelskugel.

Tierkreiszeichen © Uwe Steinbrich / PIXELIO / www.pixelio.de

Ungewiss ist bislang wann das duzend Sternbilder das erste Mal mit Tieren und Helden verbunden wurde. Jedoch ist sich die Astrologie darüber einig, dass die mit dem jeweiligen Tierkreiszeichnen verbundene Figur einen Einfluss auf denjenigen hat, der zu der Zeit geboren wurde, als die Sonne in dem speziellen Tierkreiszeichen stand.

Die meisten Menschen verbinden mit der Frage nach ihrem “Sternzeichen” jenes Zeichen, in dem die Sonne zum Zeitpunkt ihrer Geburt auf demjenigen Abschnitt der Ekliptik mit Namen des entsprechenden Sternbildes stand – dem Sonnenzeichen. Viele der dem Sonnenzeichen zugeschrieben Eigenschaften scheinen zu stimmen, aber viele auch wiederum nicht. Woran mag das liegen? Die Position der Sonne zum Zeitpunkt der Geburt ist nur Faktor. Ein jedes Horoskop besteht aus der individuellen Kombination der zwölf Tierkreiszeichen. Daher ist es eher ungewöhnlich, dass es zwei Menschen mit dem exakt selben Horoskop gibt. Möglich ist es, allerdings müssten sie am selben Ort und nicht länger als 3 Minuten voneinander entfernt geboren worden sein, denn alle 3 Minuten geht ein neuer Tierkreisgrad über dem Horizont auf und alle zwei Stunden ein neues Tierkreiszeichen.

Im Geburtshoroskop galt der Aszendent bis Anfang des 19. Jahrhunderts noch als wichtigster Faktor. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, welches zum Zeitpunkt der Geburt im Osten steht. Im Gegensatz zum Sonnenzeichen beschreibt er das Äußere eines Menschen, so wie er von anderen wahrgenommen wird. Das Innere eines Menschen, was meist nur Vertraute kennen, wird von Sonnenzeichen repräsentiert.

In den letzten Jahren ist das Sonnenzeichen immer beliebter geworden, sodass sich inzwischen viele nur mehr mit ihrem Sonnenzeichen identifizieren, die anderen Faktoren aber unberücksichtig lassen.


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Autor: Anne

Da das Horoskop einen ganz bestimmten Augenblick auf der Erde mit der zeitgleich existierenden Sternenkonstellation verknüpft, wird somit eine Beziehung zwischen Mensch und Himmel hergestellt. Die Astrologie fungiert dabei als Mittler, der die zwischen „oben“ und „unten“ fließenden Informationen in eine Sprache übersetzt und verständlich macht. Diese Sprache ist nicht mit einer aus Buchstaben oder Wörtern bestehenden zu vergleichen, da sie aus Bildern besteht. Astrologie bedeutet daher zu lernen in Bildern zu denken.

Bilder sind nichts weiter als eine gedankliche Abbildung einer Sache, die man mit seinen Sinnen erfahren kann. Nun geht es darum die Bedeutung dieser Bilder zu erfassen. Ziel ist es nicht die Bilder wie Begriffe auswendig zu lernen, sondern sich mit ihnen zu beschäftigen und sie zu verinnerlichen. Dies setzt nichts weiter als einen kreativen Umgang mit Horoskopen und Astrologie voraus, sodass die Bilder einem irgendwann ganz von alleine ihre Geschichten erzählen.

Sprache der Bilder © Mathias81 / PIXELIO / www.pixelio.de

Jedes Bild ist in der Regel an persönliche Erfahrungen geknüpft. Sie werden sicherlich etwas ganz anderes mit einem Berg verbinden als ich, der ich Kletterer bin. Vielleicht empfinden sie Angst bei dem Anblick dieses Giganten oder aber Sie haben ein warmes Gefühl, weil der letzte Alpenurlaub mit der Familie wunderschön war. Was immer es sein mag, dass Sie mit einem bestimmten Bild verbinden, schwingt neben Ihren persönlichen Vorstellungen auch eine kollektive Empfindung mit. Diese ist oft schwer zu beschreiben, aber bezogen auf das Beispiel des Berges ist es ein Gefühl von Größe und Mächtigkeit, was jeder intuitiv, abgesehen von den individuellen Erfahrungen, empfindet.

Da der Kern des Bildes ist für alle gleich ist, ihm jedoch jeder einen anderen Ausdruck verleiht, bedient sich die Astrologie der Sprache der Bilder. Der Kern, das Wesentliche, ist leichter zu fassen nicht zuletzt, weil ein Bild mehr als tausend Worte sagt.    [...mehr]



Autor: Anne

Horoskop © Claudia35 / PIXELIO / www.pixelio.de

Wer kennt das nicht? <<Versuchen Sie etwas Romantik in Ihr Liebesleben zu bringen. Die Sterne stehen dafür jetzt günstig>> Horoskope kann man als seichte Lesekost in jeder Illustrierten konsumieren. Von vielen wird es mit einem Lächeln für Unfug gehalten, trotzdem gelesen, weil es unterhält und manchmal ja auch zutrifft.

Horoskope sind viel mehr als das. Betrachtet man es technisch, so sind sie nichts weiter als eine nach bestimmten Kriterien gezeichnete Karte des Himmels, so wie er sich an einem bestimmten Ort zu einer ganz bestimmten Zeit dem Betrachter zeigt.

Inhaltlich betrachtet sind Horoskope ein Instrument, dass ein Gefühl von Ordnung vermitteln kann, inmitten des ganzen irdischen Chaos, welches durch ständigen Wandel und des Dahinströmens der Zeit verursacht wird.

Man kann ein Horoskop für jedes Ereignis erstellen, dessen Ort und genauer Zeitpunkt bekannt sind. In der zeitgenössischen Astrologie ist es so, dass sich ein Horoskop in den meisten Fällen auf den Zeitpunkt der Geburt bezieht. Dabei wird ein Zusammenhang zwischen der zur Geburt zeitgleichen Sternenkonstellation vermutet, nach dem Prinzip wie „oben“ so „unten“ und umgekehrt.

Stellt man sich einmal vor, dass die Planeten riesige Uhrenzeiger wären, die durch ihre Stellung untereinander die Qualität eines jeden Augenblickes anzeigten, so besitzt der Zeitpunkt der Geburt eine ganz bestimmte Qualität, die man mit Hilfe des Horoskops und den darin verzeichneten Positionen der Himmelsköper zueinander, lesbar machen kann. Das Horoskop stellt eine Art Chronometer der Chancen dar, da es nicht das Leben an sich, sondern dessen Möglichkeiten wieder gibt. Daher ist es nicht möglich Dinge exakt vorherzusagen. Allerdings kann man mit dem Horoskop die Vielfalt der Möglichkeiten, die ein jedes Leben in sich birgt, einschränken.    [...mehr]



Autor: Anne

Astrologie © flickr/coda

Der Laie sieht sich am Anfang seines Astrologiestudiums mit zwei Positionen konfrontiert: 1. Astrologie ist Humbug, und/ oder 2. Astrologie ist unendlich kompliziert.

Befreit man das Ganze einmal von Staub der Jahrhunderte, so wird man entdecken, dass sich diese mysteriös geglaubte Wissenschaft auch in eine verständliche Sprache übersetzen lässt – ja sogar greifbar wird.

Im Wesentlichen geht es in der Astrologie darum, den Zusammenhang zwischen „oben“ und „unten“ aufzuzeigen. Den Lauf der Gestirne mit dem irdischen Geschehen zu vergleichen. Das „oben“, die Bewegung der Himmelskörper, weist eine bestimmte zyklische Regelmäßigkeit auf. Aus dieser „Ordnung“ versuchen wir Menschen Aussagen für die Vorgänge auf der Erde abzuleiten, weil hier „unten“ nichts beständig ist und alles einen Wandel erfährt. Daher scheint es nicht verwunderlich, dass es ein menschliches Bedürfnis ist, dieses ordnungslose „Chaos“ auf irgendeine Weise greibar und planbar zu machen. Dabei bedient sich der Mensch der Wissenschaft über die Sprache der Gestirne, die ihm ein Gefühl von Ordnung vermitteln soll – der Astrologie.

Zwischen dem „oben“ und „unten“ steht der Mensch. Und als solcher kann er das, was in den Sternen geschrieben steht, entweder als unentrinnbares Schicksal sehen oder aber sich selber als Gestalter seines eigenen Schicksals betrachten. Das bleibt letzt endlich jedem selbst überlassen.

Das Horoskop ist dabei so etwas wie eine Momentaufnahme oder ein „Augenblick der Ordnung“ zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort. Es bezieht sich auf den Zeitpunkt der Geburt, die Abnabelung von der Mutter, das Selbständigwerden als menschlicher Organismus. Das Horoskop versucht durch die Qualität dieses Augenblickes das astrologische Prinzip des Zusammenhanges zwischen den bei der Geburt zeitgleich abgebildeten Gestirnen „oben“ und dem irdischen „unten“ herzustellen.    [...mehr]



Autor: Christine

Tarot©Jef Poskanzer
Sind Horoskope Aberglaube? Kann man ihnen Glauben schenken und mit ihrer Hilfe womöglich sogar den Partner fürs Leben finden?

„Die Sterne lügen nicht“, heißt es doch im Volksmund so schön. Wissenschaftler sehen das allerdings anders. Über das persönliche Schicksal eines Menschen geben sie angeblich genauso wenig Auskunft, wie der so oft zitierte Kaffeesatz. Umfragen zur Folge lesen jedoch die Hälfte aller Deutschen regelmäßig ihr Horoskop.

Ob sie es zugeben wollen oder nicht. Fakt ist, die Magie der Zeilen zieht die Menschen seit je her in ihren Bann. Besonders in Sachen Liebe und Partnerschaft scheint es für die Menschen viele offene Fragen zu geben, die sie versuchen mit Hilfe ihrer Sternzeichen zu beantworten.

Die Horoskope in den Tageszeitungen dienen da wohl eher der Unterhaltung, als dass die Menschen sich wirklich Gedanken darüber machen und ihren Tagesablauf daran anpassen. Wenn man allerdings wichtige Entscheidungen von den Sternen abhängig macht, wird die Sache schon bedenklicher. Aussagekräftige Horoskope können nur dazu berechtigte und ausgebildete Astrologen erstellen und diese sind teuer. Nicht selten muss man bis zu 500 Euro ausgeben um sich die Sterne voraussagen zu lassen.

Astrologen warnen: Horoskope sind keine feste Zuschreibungen sondern sie zeigen Möglichkeiten auf. Man sollte sich nicht fremd bestimmen lassen sondern eigenständig handeln, aber man kann sich Anregungen holen und positive Energie aus erfreulichen Vorhersagen schöpfen.    [...mehr]


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