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Spiegel: Seelenfänger und Unglücksbringer?


Autor: Christine
abgelegt in: Aszendenten

Der Spiegel hat den Menschen schon immer beschäftigt, sich selbst zu betrachten übt nun einmal eine gewisse Faszination aus. Aber was mit 7 Jahren Pech anfängt, kann auch sehr viel tiefgreifender gedeutet werden.

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Besonders die Seele soll eng mit dem Spiegel verbunden sein, so ging man davon aus, dass der Spiegel das Innerste eines Menschen reflektiert und daher auch nicht lügen kann.

Spiegel nehmen die Seele gefangen

Allerdings glaubte man auch, dass ein Spiegel die Seele gefangen halten konnte, so galt es als Unglück bringend, wenn ein Neugeborenes in einen Spiegel sah, da dessen Seele noch nicht so sehr mit dem Körper verbunden wäre und sich so im Spiegel hätte fangen können.

Auch die Praxis, nach einem Todesfall die Spiegel zu verhängen hat damit zu tun, da man früher und teilweise auch heute noch befürchtete, dass sich die Seele des Verstorbenen in den Spiegeln verirren und so auf Ewigkeit auf Erden gefangen sein könnte.

In China glaubte man auch, dass jeder, der den Sarg in einem Spiegel sah, in naher Zukunft einen Todesfall in der Familie zu beklagen hätte.

Sieben Jahre Pech

Die sieben Jahre Pech, nachdem man einen Spiegel zerbrochen hat, kommen ebenfalls aus dieser Ecke, denn mit dem zerbrochenen Spiegel sei auch ein Teil der Seele zerbrochen. Da diese sich jedoch dem Aberglauben nach alle sieben Jahre erneuere, könnte man in dieser Zeit durch Rituale und mehr alles wieder gut machen.

Dazu gehört die teilweise doch sehr gefährliche Praxis, die Scherben zu Staub zu zermahlen oder die Scherben sieben Mal an einen Grabstein zu tippen. Man kann die Scherben auch begraben, allerdings dürfen diese Rituale nur unabhängig vollzogen werden, da sie sich sonst negieren.

Nicht in allen Kulturen werden Spiegel nur als negativ angesehen. In asiatischen Ländern dienen kleine Spiegel am Hauseingang dazu, böse Dämonen und Geister abzuhalten.Similar Posts:

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