Aszendentenrechner

Die Welt des Übernatürlichen
 


Leicht wie eine Feder: Schweben als Partyspiel?


Autor: Christine
abgelegt in: Aszendenten

In Amerika ist es ein beliebtes Partyspiel – man legt sich gerade mit dem Rücken auf den Boden und ein paar Freunde heben einen nur mit den Fingern an. Angeblich soll man sogar in der Lage sein, so zu schweben. Was ist dran am Partyspaß und sollte man wirklich mit solchen Dingen spielen?

[youtube enWUKekJJaU]

Angeblich soll es das Spiel bereits seit dem 17. Jahrhunder geben, dort wurde es während der Pest in London von Samuel Pepys als Mittel gegen die Seuche angewandt. Dort soll er das Ritual zuerst von einigen Kindern ausgeführt gesehen haben, zusammen mit einem Reim, den sie sich gegenseitig zuflüsterten, der grob übersetzt wie folgt lautet:

Hier ist ein toter Leib

steif wie ein Stock

kalt wie Marmor

leicht wie ein Geist

erhebe dich, im Namen von Jesus Christus

Das “Leicht wie eine Feder” Spiel

Eine Person legt sich flach auf den Rücken auf den Boden. Die anderen setzen sich um die Person und legen jeweils zwei Fingerspitzen unter den Körper des Liegenden. Dann fängt eine der umkreisenden Personen an zu sagen „sie sieht krank aus“, woraufhin jemand anderes sagt „sie sieht schlimmer aus“ bis irgendjemand sagt „sie ist tot“.

Dann wird der oben aufgeführte Spruch im Chor gesagt, bzw. der mittlerweile populäre Singsang “Leicht wie eine Feder, steif wie ein Brett”, nur die liegende Person ist ruhig. Angeblich soll die Person dann so leicht werden, dass die Beteiligten sie locker mit den Fingerspitzen anheben können, es gab sogar schon Berichte, dass sie völlig ohne Zutun im Raum schwebte.

Erklärung des Phänomens

Ob es wirklich klappt oder nicht, lässt sich schwer sagen, da eine wissenschaftliche Untersuchung nicht einfach ist. Dieses Spiel wird vorwiegend auf Partys gespielt, wo ein Haufen Leute sich gegenseitig hinein steigern, was nicht unähnlich einer Seance ist.

In der Umgebung eines Untersuchungslabors könnte das so nicht passieren, da die künstliche Umgebung die Atmosphäre ruinieren würde, unter der die Beteiligten sich einreden, dass die liegende Person wirklich leicht wie eine Feder ist.

Wahrscheinlich klappt es, eben weil sich alle im Kreis einreden und dann auch glauben, dass sie wirklich so leicht ist, das Gehirn spielt den Beteiligten also einen Trick. Da das Gewicht des Liegenden gleichmäßig auf alle verteilt ist, kommt es einem auch nicht so schwer vor.

Gefährlich ist das Spiel noch nicht geworden, zumindest gab es noch keine Berichte darüber, da man hierbei ja auch keine Geister beschwört, kann man es also gerne ausprobieren, wenn man nun neugierig geworden ist.Similar Posts:

Kommentar schreiben

Du musst eingeloggt sein un ein Kommentar zu schreiben.