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Horoskope online – Vorsicht vor Abzocke


Autor: Christine
abgelegt in: Missbrauch

Neben dem klassischen Blick in die Zeitung gibt es auch die Möglichkeit Horoskope online einzusehen. Doch hier ist Vorsicht geboten – das Risiko der Abzocke ist auch hier groß.


Wer sich gerne mit Horoskopen beschäftigt und das notwendige Vertrauen in deren Aussagekraft besitzt, der wird sich wahrscheinlich auf mehreren Wegen Rat und Tat zum Thema Sternzeichen suchen. Das Internet erscheint hier als schnelle und vielfältige Möglichkeit, doch man sollte dem Ganzen mit einem gewissen Maß an Misstrauen und in jedem Fall großer Aufmerksamkeit begegnen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Der Glaube an die Kraft der Sternzeichen wird nicht selten skrupellos ausgenutzt und schließlich ist es auch nicht gerade einfach seriöse Astrologen von Betrügern zu unterscheiden.

Folgendes kann passieren: Eine Internetseite verspricht nach Anmeldung tägliche Horoskope und alle wichtigen Infos über das eigene Tierkreiszeichen, so dass man immer auf dem neuesten Stand bleiben kann. Wer sich hier dazu überreden lässt, eine Anmeldung abzuschließen und persönliche Daten zu hinterlegen, kann mitunter eine unangenehme Überraschung erleben, wie zum Beispiel auf sternenhoroskop.de.

Denn der Service der angeblichen Sterndeuter hat seinen Preis und der ist nicht gering. Vielfach sind diese Kosten jedoch im sogenannten Kleingedruckten oder in den AGBs versteckt, so dass die Kunden nicht wissen beziehungsweise überblicken können, worauf sie sich einlassen.

Informieren und wachsam sein

Generell gilt: Man nimmt die Astrologie ernst, also sollte man sich auch ernsthaft darüber informieren. In  Fall von Online Horoskopen heißt das: gründlich die Seiten lesen! Werden persönliche Daten abgefragt, misstrauisch sein!

Immer genau nachprüfen, ob die Datenherausgabe für die gebotenen Dienste wirklich nötig ist. Wirbt eine Seite mit kostenlosen Services, wie zum Beispiel Tarot Karten legen, ist die Herausgabe von Informationen wie Name und Anschrift absolut überflüssig und sollte von einem seriösen Anbieter nicht erfragt werden.

Eine seriöse Seite wird genauestens und klar verständlich über die Nutzungsbedingungen informieren und kann zudem ein eindeutiges Impressum vorweisen. Das heißt: Rechtsform, Anschrift (Postfach ist nicht ausreichend!), Name des gesetzlichen Vertreters, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und bei Eintragung in ein öffentliches Register die Angabe von Ort und Registernummer. Ist dies nicht der Fall und man sitzt verunsichert und mit großem Fragezeichen vorm Bildschirm – Hände weg!

Der Weg aus der Abzocke

Wer doch in die Falle getappt ist, sollte sich zunächst bei der Verbraucherzentrale oder auch mittels Rechtsberatung über die Möglichkeiten informieren. Da die Betrugsmaschen von Seite zu Seite variieren, gibt es zunächst mal keine pauschalen Maßnahmen. Deshalb ist in diesem Fall die Hilfe vom Profi gefragt.

Sich selbst mit den Anbietern beziehungsweise angeblichen Wahrsagern auseinanderzusetzen ist zwecklos, diese werden in der Regel schnell Mahnungen und Zahlungsaufforderungen schicken und mit rechtlichen Schritten drohen.Similar Posts:

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