» Geister


Autor: Julia Lienhart

Engel sind in unserer ganzen Kultur fest verankert. An Engel darf man glauben oder nicht, entkommen kann man ihnen trotzdem nicht.

engel Flickr/lover-of-life

Engel haben besonderen religiösen Charakter. Sie sind tief in der christlichen Bibel verankert, sowohl im “bösen”, als auch im “guten” Bereich. Selbst der Teufel höchstpersönlich soll ein einst gefallener Engel darstellen und somit seine Wurzeln selbst im Himmel finden.    [...mehr]



Autor: Julia Lienhart

Geister, Flüche, dunkle Kammern: Seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch Angst vor dem Übersinnlichen. Vor dem, was er nicht kontrollieren kann. Doch Grusel hat nicht nur Schattenseiten, Grusel bedeutet auch Nervenkitzel, Adrenalinausschüttung, bedeutet Action.


Früher waren Blitz und Donner böse Geister, die mit Magie über das Leben der Steinzeitmenschen wachten. Legenden und Geschichten rankten sich um jene mysteriöse Ereignisse, die heute durch die Wissenschaft ihren Zauber verloren haben. Dennoch glauben die Menschen auch heute noch an das Übersinnliche. Und auch heute noch fürchten wir uns vor schauerlichen Geschichten und es fasziniert uns, uns zu gruseln. Doch wer sich heute, in unserer modernen Zivilisation noch gruseln möchte, der muss schon härtere Geschütze auffahren. Er muss z.B. ins Dungeon gehen. ;-)     [...mehr]



Autor: Christine

John Carpenter ist ein Meister im Erzählen unheimlicher Geschichten, und „The Ward“ bildet da keine Ausnahme. Mit dieser Geistererzählung bereichert Carpenter die große Sammlung von Legenden über rastlose Seelen um eine weitere, sehr düstere Variante.

„John Carpenter’s The Ward“ ist eines der aktuellsten Beispiele dafür, dass Geistergeschichten noch immer unsere Phantasie beflügeln. Es gibt unzählige reale Berichte und fiktive Erzählungen, die sich mit dem ruhelosen Leben nach dem Tod beschäftigen, doch die Menschen werden nicht müde, sich immer neue Versionen dieser Legenden einfallen zu lassen. Das Thema ist einfach zu faszinierend und bietet gleichzeitig eine so wunderbare Möglichkeit: denn wenn es Geister tatsächlich gibt, dann gibt es auch ein Weiterleben nach dem Tod des Körpers. Und wer möchte nicht an diese tröstliche Idee glauben?!

„John Carpenter’s The Ward“: Unheimlicher Nervenkitzel

In „John Carpenter’s The Ward“ wird Kristen von der Polizei aufgegriffen wird, nachdem sie offenbar ein verlassenes Haus in Brand gesteckt hat. Die junge Frau kann sich jedoch an nichts erinnern und wird wegen ihrer geistigen Verwirrung in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Gegen ihren Willen sitzt sie nun hier fest, während um sie herum immer häufiger unerklärliche Dinge geschehen. Kristen glaubt immer wieder, eine Frauengestalt zu sehen, die durch die Flure der Anstalt geistert. Doch als sie sich bei ihren Mitinsassen erkundigt, stößt sie nur auf verängstigtes Schweigen und vage Hinweise auf frühere Patientinnen, welche die Anstalten als Letzte verlassen hätten. Doch langsam kommen Kristen Zweifel, ob die Frauen tatsächlich lebend entlassen wurden…    [...mehr]



Autor: Christine

Die Geisterbeschwörung ist eine uralte Form der Kommunikation mit Verstorbenen, deren moderne Ausprägung als Spiritismus bezeichnet wird. Der Spiritismus bezeichnet heutzutage auch eine Religion, die an den Fortbestand der menschlichen Seele nach dem Tod glaubt.

Durch das Durchführen bestimmter Rituale und der Einsatz verschiedener Techniken vom Gläserrücken bis zur Séance soll Kontakt zu Geistern aufgenommen werden. Dabei geht es entweder um das schlichte „Wiedersehen“ mit einem geliebten, dahin geschiedenen Menschen, um das Erfahren von Wissen oder der versuchte Blick in die Zukunft. Was immer Menschen bei solchen Sitzungen erlebt zu haben glauben, wird von Seiten der Wissenschaft als Täuschung der menschlichen Wahrnehmung angesehen, da die Existenz von und damit auch die Kontaktaufnahme mit Geistern mit wissenschaftlichen Mitteln bisher nicht nachgewiesen werden konnte.    [...mehr]



Autor: Christine

Der Exorzismus wird seit Papst Johannes Paul II. wieder vermehrt ausgeführt. In Mexiko erhofft man sich mit der Teufelsaustreibung sogar die Drogenmafia zu bekämpfen.

Heute kann sich kaum einer mehr vorstellen, dass Exorzismus noch in ursprünglicher Form und Häufigkeit statt finden kann. Denn nach Filmen, wie „Der Exorzismus der Emily Rose“ oder „Requiem“, bekam die christliche Teufelsaustreibung einen schrecklichen Ruf.    [...mehr]



Autor: Julia Lienhart

Der Tod ist das einzig schwarze Loch im Kopf des Menschen. Er ist nicht einzuordnen, man weiß nichts über ihn, außer der Tatsache, dass er uns alle einholen wird. Umso umstrittener sind dadurch auch die Nahtoderfahrungen.

Die Nahtoderfahrung beschreibt das Erlebnis eines Menschen, der beinahe gestorben ist oder gar schon einige Millisekunden für tot gegolten hat. Oft erlebt der Tote sich dabei als schwebenden Geist über den Dingen, zum Beispiel über dem OP-Tisch und kann so später genau und detailgetreu erklären, was die Ärzte mit ihm bzw. seinem Körper getan haben. Das ähnelt oft beinahe einer Magie-Begebenheit, weil der Patient doch im Koma gelegen hat?

Danach schweben sie oft durch einen Tunnel und erzählen von einem wärmenden, alles umfassenden Licht, das ihnen eine globale, tiefe Liebe näher bringt. Viele Menschen werden nach solchen Erfahrungen religiös, manche haben sogar seltsame “Gaben” aus der Welt der Toten mitgebracht.

Nahtoderlebnisse sind sehr umstritten. Fakt jedoch ist, dass es keine wissenschaftlich fundierte Erklärung für dieses Geschehen gibt. Die Meinungen dazu driften so weit auseinander, dass es im Grunde keine ausbalancierte Mitte einer Meinung geben kann. Für die einen ist es “Gott” im Himmel(oder alles, was unter ähnlichen Glauben fällt) – für die anderen die letzten Zuckungen. Hier gibt es etliche Meinungen dazu nachzulesen.

Und was denkt ihr?    [...mehr]



Autor: Christine

Am Wochenende stieß ich auf eine Anzeige in der regionalen Zeitung. Dort war die Rede von Psychopompos und Seelengeleitern.

Klang sehr mystisch und magisch. Ich las mich ein und fand Interessantes. Psychopompos, das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Seelengeleiter.

Irgendwann müssen wir alle den Weg Gottes gehen. Zurück bleiben meist die trauernden Angehörigen.

Was aber passiert mit der Seele des Verstorben? Wir wissen ja, Energie vergeht nie und die Seele des Menschen besteht aus Energie. Manchmal kann es passieren, dass die Seele des Verstorbenen nicht sofort den Weg hinüber findet. Dafür gibt es genau dann die Unterstützung der Psychopompos.

Der Psychopompos geleitet also die Seele der Verstorbenen ins Reich der Toten. Dabei ist er, der “Gute Hirte”, der den Weg durch die Unterwelt kennt und demnach auch beim Totengericht mitwirkt.

Engel © Flickr / Brooke Anderson

Bei den Griechen ist der Gott Hermes der Seelengeleiter, bekannt aus der Geschichte des Orpheus und der Eurydike, in der er den Abstieg des Orpheus ins Totenreich und den Versuch einer Rückkehr der Liebenden ins Leben ermöglicht.
Im Christentum hingegen, haben der Erzengel Michael und der Riese Christophorus die Rollen der Seelengeleiter übernommen.

Oft wird diese Rolle den Engeln allgemein zugeschrieben, wie die kirchlichen Begräbnisgebete es auch heute oft noch zeigen. Christlicher Schutzpatron der Seelenführer ist übrigens Alfons Maria di Liguori.

Ich finde das ist interessantes Thema, wo es sich unbedingt lohnt, mal über die Magie und den Zauber der jeweiligen Engel nachzudenken. Welche Kraft sie haben und wie sie die Menschen bis heute beeinflussen.

Zugegeben man muss an all das glauben, aber Glaube versetzt Berge , die Kraft der Gedanken ist mächtig. Ich finde es einen wunderbaren und beruhigenden Gedanken, dass unsere lieben Verstorbenen am Ende ihres Lebensweges von kleinen Engeln abgeholt und sanft hinüber geführt werden, in eine Welt, die uns Irdischen noch verschlossen ist.    [...mehr]



Autor: Christine

In letzter Zeit bekommt man in manchen Foren die blanke Angst. Manche Einträge auf entsprechenden Websites klingen wie Drehbücher für Horrorfilme. Über Boxen sollen Geister Kontakt hergestellt haben.
Meist handelt sich um Boxen die an den PC angeschlossen sind, aus denen Stimmen unaufgefordert etwas sagen. Sei es ein “Hallo”, fremdsprachiges Geflüster oder direkte Befehle.

Geister Stimmen aus den Boxen © Flickr /mike.hawrys

Meist sind es aber unidentifizierbare Laute deren Inhalt keiner Bestimmung zugeführt werden kann.
Eine Erklärung mag sein, dass man durch das elektromagnetische Feld, Radiowellen auffängt und diese über die Boxen hörbar gemacht werden. Dies ist um so wahrscheinlicher, je näher eine Radiostation liegt.
Bei den Betroffenen wurde angegeben, dass es weder Séance noch ein anderes Ritual zum Herbeirufen von Geistern gab. Allen gemeinsam ist aber, dass die Boxen ausgeschaltet, kein Signal weitergaben.    [...mehr]



Autor: Christine

Tee im Kerzenlicht © flickr / jalalspages

Séance – der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet dort schlicht “Sitzung”. Was heutzutage eher mit Managern in Konferenzräumen assoziiert wird, ist in diesem Kontext spirituell gemeint: Mehrere Personen tun sich zusammen, um mit Hilfe eines Mediums Kontakt zu einem verstorbenen Menschen aufzunehmen.

Ein Medium ist ebenfalls ein Mensch – aber einer mit besonderen Fähigkeiten. Diese werden je nach kulturellem Hintergrund und Glauben verschieden begründet. So gibt es Medien, die von sich behaupten, durch eine Erleuchtung in engem Kontakt mit der Jungfrau Maria zu stehen. Andere “religiöse” Medien berufen sich auf andere Heilige, zum Beispiel den Schutzpatron des Ortes, in dem sie leben. Das waren jetzt zwei Beispiele aus dem katholisch-religiösen Kulturbereich. Diese Art von spiritueller Medialität zieht sich jedoch durch alle Religionen, sei es Christentum, Judentum, Islam.

Interessant ist übrigens, dass sich bei den drei genannten die “offizielle” Religion von Phänomenen wie spirituellen Medien meist abgrenzen. Das liegt daran, dass in diesen Religionsformen Priester existieren, die ihre Vormachtsstellung als Verfechter des “wahren Glaubens” nicht verlieren wollen. Schaut man dagegen auf ursprünglichere Religionen, wie den Voodoo-Kult in Afrika, so wird man feststellen, dass dort übersinnlichen Fähigkeiten um einiges mehr an Beachtung geschenkt wird.

Spiritual © flickr / h.koppdelaney

In unserer “westlichen” Welt sind Séancen vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gang und gäbe gewesen. Sie boten den durch strenge sittliche Vorlagen unterdrückten Sehnsüchten der Menschen nach Übersinnlichem und Triebbefriedigung ein willkommenes Ventil.

Bei der klassischen Séance kommen mehrere Menschen zusammen, die den zu rufenden Toten im besten Fall alle gekannt haben. Das Medium stellt einen Zustand spiritueller Bindung her – zum Beispiel durch Räucherkerzen, Hände anfassen oder gemeinsames Meditieren. Extremere Varianten wie das Opfern eines Tieres oder ein rituell vollzogener Geschlechtsakt sind meiner Meinung nach mehr in Richtung “Messe” zu verordnen und gehören nicht zu einer Séance.

Läuft alles optimal, sollte der Geist des Toten schließlich vom Medium Besitz ergreifen. Entweder wird er sich durch Klopfzeichen oder sogar durch Sprache bemerkbar machen. In diesem Zeitraum dürfen dann die Teilnehmer der Séance ihre Frage an den Toten stellen.

[...mehr]



Autor: Christine Winhard

Pentagramm by pixelio/appel-home

Das Okkulte, das Mystische, das Unsichtbare – die Anderswelt fasziniert. Fast jeder möchte etwas über sich selbst und seine Zukunft erfahren – und Beweise haben, dass Geister und das Jenseits existieren.

Gläserrücken und Hexenbretter - auch Quijaboard (von Französisch für “Oui” und Deutsch für “Ja”) oder Witchboard genannt – sind Möglichkeiten, um den Kontakt mit der Geisterwelt nicht nur zu fühlen, sondern auch zu sehen.

Wie funktioniert es? Buchstaben von A bis Z, die Zahlen von 0 – 9 und diverse Worte wie “Ja” und “Nein”, “Gut” oder “Böse” werden im Kreis auf einen Tisch platziert. Genau in die Mitte dieses Kreises stellt man nun ein umgekehrtes Glas. Alle Teilnehmer werden nun gebeten, einen Finger leicht und ohne Druck auf das Glas zu legen. Ein Sprecher wird ernannt, die sogenannte Kontaktperson. Er hat die Aufgabe, die Geister rufen und die Fragen zu stellen. Ist schließlich eine paranormale Anwesenheit zu spüren, so wird sich das Glas bewegen und durch Rutschen auf bestimmte Felder Worte, Sätze oder Ähnliches bilden.

Ouija-Board by Christine Winhard

Bei den Hexenbrettern handelt es sich um dasselbe Prinzip, allerdings schon vorgefertigt aus Holz. Das Glas wird hier durch eine Planchette ersetzt, eine Art Zeiger.

Sicherlich besteht durchaus die Möglichkeit, geistige Wesen zu rufen. Schon Rudolf Steiner, der bekannte Antroposoph, und auch Penny McLean, Pop-Sängerin und Autorin esoterischer Bücher, befassten sich sehr ernsthaft und auch durchaus glaubwürdig mit dieser Methode. Wissenschaftler wiederum vertreten die These, dass unser Unterbewusstsein gewisse Muskelkontraktionen hervorruft, diese dann die Bewegungen des Glases oder der Planchette verursachen.

Allerdings wurde das Gläserrücken mehr und mehr schaurig-schöner Partygag und Unterhaltung, und dies nicht immer ohne Folgen. Für labile Menschen und Jugendliche können solche Erlebnisse traumatisch sein.

Wer sich aber wirklich ernsthaft damit beschäftigen möchte, dem ist anzuraten,  sich an einen erfahrenen und verantwortungsvollen  ”Lehrer” zu wenden, sich zumindest aber eingehend durch bestimmte Lektüre und Schutzrituale darauf vorzubereiten.

Denn wie heißt es schon bei Goethes “Zauberlehrling”: “Die ich rief, die Geister, ich werd sie nicht mehr los…”

[...mehr]


Seite 1 von 212»