» Traumdeutungen
Einen Wahrtraum hat mindestens jeder dritte Mensch einmal im Leben. Aber welchen Wert besitzen die „gesehenen“ Ereignisse?
Die Art von Träumen, deren Inhalt reale Ereignisse behandelt bezeichnet man als Wahrträume. Sie bedarfen keiner Traumdeutung, da sie sich durch intensives Erleben auszeichnen und die Geschehnisse mittels intensiver Bilder wiedergegeben werden. Daraus resultierend kann sich jeder selbst erschließen, welche Bedeutung sein Traum hatte. Die Erlebnisse in einem Wahrtraum können also in dieser Form passieren oder passiert sein.
Studien haben herausgefunden, dass jeder Dritte von solchen Träumen berichten kann, wobei soziodemografische Merkmale keine Rolle spielen. Jedoch sind jüngere Menschen offener für diese Erscheinung. [...mehr]
Alpträume kennt jedes kleine Kind. Aber was sie bedeuten und wie wir ihnen Herr werden können, das nicht.
Nachts schweiß gebadet aufzuwachen, hektisch zu atmen und sich in der Dunkelheit fragen zu müssen, weshalb das Unterbewusstsein uns so schreckliche Bilder zeigt, ist nichts, was zu einem ausgeruhten, ausgeglichenen Menschen gehört. Alpträume sind furchtbar, aber sie erfüllen einen Zweck. [...mehr]
Die langersehnte Urlaubsreise steht kurz bevor und die Freude ist groß, aber dann plötzlich kommt die pure Ernüchterung in Form eines Traumes über einen Flugzeugabsturz. Was nun? Flug umbuchen? Reise stornieren? In Panik fallen? Nein, kein Grund zur Sorge, da Träume nur symbolisch sind.
Ein Flugzeug im Traum symbolisiert den Wunsch, neue Ziele in Angriff zu nehmen oder einfach dem Alltag zu entfliehen. Zudem deuten die Träume auf anstehende und mitunter große Veränderungen im Leben hin. Je nachdem welche Situation eintritt, ob das Flugzeug startet, landet oder abstürzt, finden sich jeweilige Interpretationsansätze.
Spielt ein startendes Fluggefährt im Traum eine Rolle kann dies auf einen Neustart ins Ungewisse hindeuten, der eventuell mit einigen Risiken verbunden ist. Eine Flugzeuglandung kann hingegen darauf hindeuten, dass ein neues Projekt von Erfolg gekrönt sein wird oder das ein zuvor bedachtes Risiko ertragreich sein wird. Wird die Nacht jedoch durch einen Traum über einen Flugzeugabsturz unterbrochen, deutet dies eventuell daraufhin, dass ein geplantes Vorhaben scheitern wird.
Reisen im Traum, ganz egal ob mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Schiff, deuten meistens auf eine Reise zum Ich hin. [...mehr]
Träume sind Schäume? Wohl kaum. Träume faszinieren den Menschen, seitdem er sie hat. Doch was sollen sie bloß bedeuten?
Wer kennt sie nicht, diese flatterhaften Bilder des Nachts, die blutrünstigen Abenteuer, die verrücktesten Geschichten, wie sie es nur in Träumen geben kann? Wer ist nicht schon morgens erschlagen aufgewacht und wollte sich an den Kopf fassen ob dieser unglaublichen Dinge, die da wieder passiert sind? Oft kann man gar nicht glauben, zu was für einer Fantasie unser Unterbewusstes fähig ist. [...mehr]
Träume sind ein Spiegel der Seele, sie sind geheimnis- und bedeutungsvoll und bleiben doch ein Mysterium und Geheimnis für sich.
Wenn wir uns abends in unsere Kissen schlummern, die Äuglein schließen und unserem Bewusstsein endlich erlauben, sich ein wenig treiben zu lassen, schlafen wir meistens ein. Und während wir noch dachten, dass der Tag abenteuerlich genug gewesen ist, beginnt der Spaß erst jetzt. Da muss plötzlich gegen Drachen gekämpft, gereist und mit Monstern unter Bettpfosten geringt werden: Träume entführen uns in eine Welt, in der alles möglich ist. [...mehr]
Na, habt ihr alle gut die Weihnachtsfeiertage überstanden? Im Kreise eurer Lieben entspannt und es euch so richtig gut gehen lassen? Dann kann es ja mit dem neuen Jahr losgehen
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Aber noch nicht so schnell! Denn bevor wir allesamt ins neue Jahr schliddern, kommen noch die zwölf Rauhnächte. Diese magischen Nächte beschwören einen alten Zauber herauf, der uns einen Blick in die Zukunft gewähren lässt und uns darüber hinaus auch noch unliebsame Geisterchen und Gespensterchen beschert, die mit Schnee, Eis und Wind wie Wolken am Himmel über unsere Länder ziehen. [...mehr]
Da wacht man mitten in der Nacht schweißgebadet aus einem grässlichen Traum auf. Man wurde verfolgt, der Versuch nach Hilfe zu schreien, klappte nicht, weil kein Ton aus der Kehle kam . Ein klassisches Albtraum- Szenario!!
Albträume können auch nach schlimmen Erlebnissen entstehen, die so schrecklich waren, dass man sie nicht verarbeiten konnte: Scheidung, Tod/Verlust des Kindes oder des Ehepartners, sexueller Missbrauch, Kriegserlebnisse, körperliche Misshandlungen usw..
Auch Medikamente können, als Nebenwirkung, Albträume auslösen. Nun ist die Frage, kann man selbst etwas dagegen tun? Na klar, man kann immer !
Dazu muss man sich erst einmal klar machen, dass Albträume immer aus einer Angst heraus entstehen – und aus der Angst-Therapie weiß man, dass Vermeidung von Angst zur Erhaltung der Angst beiträgt. Angst vor der Angst so zu sagen!
Gute Träume sind also keine ungreifbare Magie, wenn man sich ein wenig mit der Entstehung von Träumen befasst.
Aus der Angst-Therapie weiß man, dass die Vermeidung von Angst zur Aufrechterhaltung der Angst beiträgt. Wenn sich also jemand bspw. vor Hunden ganz arg fürchtet und den Kontakt mit Hunden vermeidet, kann diese Person nicht lernen, die Angst zu steuern und letztendlich zu bewältigen. Denn schon bevor das Gehirn verstehen soll “Hunde tun mir nichts”, funkt die (kaum beeinflussbare) Komponente Angst dazwischen und somit verfällt man in sein altes Verhaltensmuster und kann die Angst kaum besiegen. Somit entsteht quasi die Angst vor der Angst.
Auch im Falle der Albträume versuchen wir, die erlebte Angst im Traum zu vermeiden. Ganz bekannt ist der Ausspruch “Ach, war ja nur ein Traum.” Hilfreich ist dieser Ausspruch für den Albträumenden jedoch keinesfalls. Denn nur ein Auseinandersetzen mit der Angst, kann zu Albtraum-freien Nächten führen. Sicher ist, dass die Entstehung von Albträumen auf viele Faktoren zurückzuführen ist und das sich mit Traumdeutungen viele der Albträume und den auslösenden Ängsten aufschlüsseln lassen.
Für die Anwendung auf den Albtraum sind diese Schritte sehr einfach umsetzbar. Dazu nutzt man die Wachphantasie und das Training bewirkt, dass diese Strategie in die nachfolgenden Träume rüber genommen wird.
Es kommt darauf an, sich bewusst mit der Traumangst auseinander zusetzen. Experten empfehlen, bei Albträumen ein einfaches Therapieprinzip aus drei Schritten, um den Angstkreis zu durchbrechen.
1.) Konfrontation durch Aufschreiben der Angst-Situation im Traum, oder bei Kindern eben auch aufzeichnen.
2.) Bewältigung dadurch das man sich vorstellt, wie der Traum besser ausgehen könnte und
3.) sollte man diese neue Strategie einüben
Interessant ist auch die Beobachtung, dass das allgemeine Prinzip “Angst im Traum führt zum Suchen nach Lösungen” auch auf Albträume mit anderen Themen wirkt.
Die alte “Denkweise” wird durch die neu eingeübte Denkweise erweitert, d.h., ein Durchbrechen des Angstkreises findet statt und somit sind auch die schlimmsten Albträume bald kein Thema mehr. [...mehr]
Träume sind Schäume…Bis ich verstand, was es mit dieser Redensart auf sich hat, ist so einige Zeit vergangen. Gemeint sein soll damit wohl, dass der Schaum ebenso leicht zu zerfallen droht, wie sich auch ein Traum nach dem Aufwachen verflüchtigt.
Wer kennt das nicht? Kaum hat man die Augen aufgeschlafen und die Tagwelt dringt in das Bewußtsein, ist sogleich schon die zarte Erinnerung an das Geträumte verflogen. Wie war das noch gleich? Wo war ich da gerade? Und was überhaupt habe ich da eigentlich geträumt? Sobald ich mir jedoch besondere Mühe gab, wenigstens Bruchteile des Traums zu rekonstruieren, war der Versuch schon zum Scheitern verurteilt.
Das Erinnerungsvermögen hängt eng zusammen mit der Schlafphase in der man sich befindet. Wird man während der REM – Schlafphase (Rapid Eye Movement) geweckt, fällt es einem in der Regel leichter, sich an das Geträumte zu erinnern, als zu einem späteren Zeitpunkt. Auch sollen die Trauminhalte während der REM – Phase sich von denen der anderen Traumphasen dadurch unterscheiden, dass sie keiner inneren Logik gehorchen. Zeit und Raum sind verschoben, physikalische Gesetzmäßigkeiten aufgehoben und oft agiert man in dem Körper eines anderen.
Weshalb wir überhaupt träumen, ist nicht erst seit Sigmund Freud ein Anliegen der Forschung. Schon 1899 veröffentlicht der Begründer der Tiefenpsychologie das Werk “Die Traumdeutung”. In diesem legt er seine Methode dar, mit der man in der Lage sein soll, über die freie Assoziation und Deutung von Symbolen, die dem Traum zugrunde liegenden Botschaften frei zu setzen.

Nach dem heutigen Stand lassen sich zumindest drei wesentliche Funktionen des Traums festhalten. Zum einen nutzt das Gehirn die Träume, um den Speicherplatz zu organisieren und unwichtige Informationen von wichtigen zu trennen. Außerdem dient das Träumen der Kompensation von belastenden Erlebnissen, die während der Traumphasen verarbeitet werden können, um schließlich Lösungsstrategien zu entwickeln. Das sind also diese Träume, die das aufgreifen, was einen zur Zeit sehr beschäftigt. Wie beeindruckend- da läuft sozusagen unbewußt ein Programm ab, dass sich während des Schlafes mit unseren Ängsten & Sorgen beschäftigt, so dass wir am nächsten Tag wieder einigermaßen handlungsfähig sind. Es ist tatsächlich nachgewiesen, dass der Mensch ohne ausreichend Schlaf- & Traumzeit psychisch wie auch körperlich ernsthaft erkranken würde.
Wer sich nun bewußter mit seinen Träumen auseinander setzen möchte, kann dies mit einfachen Methoden erlernen. Wenn man sich kurz vor dem Einschlafen vornimmt, sich am nächsten Morgen an die Träume erinnern zu wollen, wird man feststellen, dass es tatsächlich besser funktioniert. Man kann sich auch in Stichworten kurz notieren, was einem noch in Erinnerung geblieben ist, doch vor allem sollte das alles ohne Stress passieren. Einfach noch einen Moment länger liegen bleiben und die Bilder an einem vorüber ziehen lassen. Praktiziert man dies regelmäßig, wird das Erinnerungsvermögen deutlich zunehmen.
Also: ab ins Bett und üben… üben … üben…











