» Kartenlegen


Autor: Julia Lienhart

Magie liegt in der Luft, wenn der hölzerne, schwere Duft mittelalterlicher Bäckereien über die Straßen weht. Um das zu haben, brauchen wir Gott sei Dank keine Zeitreise mehr.

Hamburger DOM

Hier gibt es nicht nur Zuckerwatte.... Flickr/dev null

Eine dampfende, handwarme Brezel, ein leckeres Kirschbier, während man dem rockigen Dudelsack-Sound lauscht, der von der Bühne auf die Masse hinunter schmettert. Ein knisterndes Lagerfeuer, eine Hexenmagiererin, wunderschöne Handwerkskunst mit Edelsteinen und Leder oder aber tolle Portraits, die selbst gezeichnet oder mittelalterlich inszeniert werden: Mittelalter hautnah erleben, in einen magischen Alltag abtauchen, das ist oft nur in Filmen und Büchern möglich.    [...mehr]



Autor: Julia Lienhart

Vor einigen Jahren hat es im Internet einen wahren Internetboom gegeben. Etliche Wahrsagerinnen und Legerinnen haben ihr Angebot auf die virtuelle Welt verlegt und somit kann man schon seit einiger Zeit sich die Zukunft im Internet voraus sagen lassen.

Magie

Magie - geht das auch online? © Flickr/h.koppdelaney

Viele Hexen, Wahrsagerinnen und Seherinnen haben Webseiten, auf denen sie ihre Telefonnummern und Angebote preis geben. Natürlich kostet das einiges und oftmals sind die Preise nicht unbedingt.. ich sage mal.. günstig.    [...mehr]



Autor: Julia Lienhart

Die Zukunft ist für uns ein weißer Nebel, von dem wir annehmen, zu wissen, was sich in ihm verbirgt. Aber mit eigenen Augen können wir die Annahme nur mit der Zeit bestätigen. Umso verständlicher ist, dass wir mit diversen Hilfsmittel gern versuchen, diesen Nebel zu lichten.

Karten

Karten zu legen ist gar nicht so einfach! © Flickr/charles chan *

Tarot Karten sind dabei eine sehr beliebte Form. Sie öffnen einen Spiegel in die Tiefen unseres Unterbewusstseins, das uns gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte und uns die möglichen Tendenzen und Entwicklungen zeigen kann. Dabei dürfen wir nie vergessen, dass die Karten uns immer nur eine mögliche Zukunft zeigen, die wahrscheinliche, weil alles in unserem Leben und in uns selbst darauf abzielt, dass sich diese Dinge tatsächlich abzeichnen. Aber ein Schicksal, das können sie uns nicht erzählen.    [...mehr]



Autor: Christine

Engelkarten – nur ein Spiel oder doch etwas anderes?

Engelkarten lassen sich  in die Gruppe der Wahrsagekarten einsortieren, und sollen zeigen, welcher Schutzengel dich gerade begleitet.
Auch wenn die Meinungen über die Engelkarten auseinander gehen, schaden kann es mit Sicherheit nicht an etwas Gutes und Schönes zu glauben.

Karte © Flickr by Helico

Für die einen ist es nicht mehr, als ein großer Magie-Hokus-Pokus, für die anderen einfach nur der Glaube an etwas Schönes. Wie auch immer der eigenen Glaube daran ausgerichtet sein mag, jeder Mensch hat einen Schutzengel, welcher versucht den Lebensweg wieder neu zu erleuchten.

Beim Kartenlegen mit Engelkarten zieht man, ähnlich wie bei Orakelkarten,  nur eine Engelkarte und ermittelt so, welcher Schutzengel einen umgibt. Bei der Ermittlung der genauen Eigenschaften und Fähigkeiten der einzelnen Engel kann Ihnen ein Experte unterstützend zur Seite stehen.
Denn so wie wir sie gerne sehen, als kleine Kinder mit freundlichem Lächeln, werden nicht alle Engel dargestellt. Diese Annahme dient uns lediglich dazu, uns Engel mehr zu nähern. Darum ist es wichtig eine Engelkarte nicht nach dem ersten Eindruck, den sie auf uns machen, zu bewerten. Erschrecken Sie also nicht, wenn sich auf ihrer Engelkarte ein großes Angst einflößendes Gebilde darstellt.

Denn Engel sind die Boten Gottes und helfen, über unser Leben zu wachen. Wir können uns ihnen nähern durch Gebete oder eben auch Möglichkeiten wie der Legung von Engelkarten, sofern wir denn auch bereit dazu sind uns auf spirituellen Kontakt einzulassen. Dafür ist es besonders wichtig, dem eigenen Inneren zu vertrauen und sich diesem anzunehmen, wonach es uns besonders in schwierigen Lebensphasen drängt.    [...mehr]



Autor: Christine

Karten legen©flickr / by swanksalot

Filippo Maria Visconto gilt als der Erfinder, einer frühen Form der Tarotkarten. Geboren am 23. September 1392 war er in der Neuzeit viel bekannter, als durch seine politisch unbedeutende Rolle während der Rennaissance, als er Herzog von Mailand war.

Es gibt allerdings auch andere Theorien, die besagen, das die Chinesen bereits im 7. Jahrhundert die Karten erfunden hätten. Ersmals urkundlich erwähnt wurden sie im Jahre 1367 in der Schweiz.

In Europa war das Kartenlegen auch schon früh anerkannt. Die Zigeuner brachten es auf unseren Kontinent. Nur sie beherrschten die Kunst und die Fähigkeit der Zukunftsvorhersage durch die Karten zu vermitteln.

Bis heute haben die Karten nichts von ihrer Faszination verloren. Die Nachfrage wird immer größer. Inzwischen lassen sich auch immer mehr Promis die Karten legen und auch in diversen Fernsehserien kann man die Magie der Karten immer häufiger bewundern.    [...mehr]



Autor: Christine Winhard

Eine Möglichkeit, durch das Unterbewusstsein Fragen beantworten zu können, ist die Deutung des Tarot.

Schon im 14. Jahrhundert tauchten in Europa die ersten Karten auf. Im 15. Jahrhundert bildete sich das heute bekannte Spiel heraus, das aus 78 Karten besteht. Es wird das “Venezianische Tarot” oder “Tarot von Marseille” genannt, weil man den Ursprung in beiden Städten vermutet. Ende des 18. Jahrhunderts entwarf Edward Waite, Leiter des Ordens der Goldenen Morgenröte – “Order of the Golden Dawn” – ein neues Tarot. Der Unterschied zu den früheren Tarot-Decks (ein Deck ist ein komplettes Tarot-Set mit allen 78 Karten): alle Karten sind illustriert. Der Verleger dieser Karten hieß übrigens Rider – daher der Name Rider-Waite-Tarot.

tarot by pixelio/gitti moser

Wonach können die Karten befragt werden?

  • nach dem gegenwärtigen Stand einer Angelegenheit oder Entwicklung
  • nach zukünftigen Tendenzen und Perspektiven
  • nach einem Ratschlag, wie ein Problem gelöst oder ein Ziel erreicht werden kann
  • nach Ursachen und Hintergründen einer Entwicklung
  • nach der besten Entscheidung oder der klügsten Vorgehensweise
  • zur Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis

Was kann man nicht erfragen?

Da die Karten nur eine Thematik bildhaft darstellen können, kann man nur Zeitqualitäten erfahren, keine genauen Zeitangaben. Ebenso gibt es kein eindeutiges “Ja” oder “Nein”.

Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei der Kartendeutung?

In erster Linie hängt diese natürlich von der Kompetenz, aber auch vom Horizont und vom Weltbild des Deuters ab. Auch der Reifegrad des Fragenden ist ausschlaggebend. Wenn jemand nur wissen will, was passiert und nicht, was er dazu beitragen könnte und auch die Hintergründe für ihn auch nicht wichtig sind, ist eine tiefgehende und auch seriöse Beratung nicht wirklich möglich.

Jeder der Karten legt, hat eine unendliche Verantwortung zu tragen! Die Aussagen sollten keine schrecklichen Prognosen sein, sondern der Selbstfindung und Selbsterkenntnis dienen. Denke nur an die “Self-fulfilling Prophecy”, die sich selbst erfüllende Vorhersage – einfach weil derjenie so sehr daran geglaubt hat, dass dies auch wirklich so eintrat, sowohl positiv als auch negativ.

Das Tarot-Deck wird aufgeteilt in die großen und die kleinen Arkana (Geheimnisse). Die großen Arkana bestehen aus 22 Karten und zeigen verstärkt das Thema, auch denn Sinn verschiedener Situationen. Wird eine dieser Karten gezogen, ist die Aussage besonders wichtig.

Die kleinen Arkana bestehen aus 56 Karten und sind aufgeteilt in Münzen, Kelche, Stäbe und Schwerter.

  • Münzen symbolisieren das Element Erde und stehen für materielle Verbundenheit, Finanzen, Beruf.
  • Kelche sind dem Element Wasser zugeordnet und vertreten die Welt der Gefühle.
  • Stäbe gehören zum Element Feuer und stehen für Energie und Willen.
  • Schwerter stehen für das Element Luft und verkörpern die Qualität des rationalen Verstandes.

Die Bedeutung der Hofkarten

  • Könige und Königinnen vertreten jedweils konkrete Personen, mit denen der Fragende zu tun bekommt oder die entsprechenden eigenen Persönlichkeitsanteile mit der Qualität der jeweiligen Farbe bzw. des Elementes
  • Ritter stehen für bestimmte Stimmungen, für die Färbung einer Zeit in einer Situation (z. B. wie wird der Urlaub?). Sie zeigen evtl. aber auch junge Menschen mit entsprechender Qualität
  • Buben zeigen Chancen und Impulse an, die der Fragende von Außen bekommt

Asse dagegen zeigen immer Chancen und Potenziale an, die im Fragenden selbst liegen – auf Fähigkeiten, die aber genutzt werden sollen.

Ich wünsche dir immer wieder gute Karten!

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Autor: Christine

Morgens um 8. Ich schalte den Fernseher an, zappe durch die Programme und bleib dann bei irgendeinem Sender stecken als ich diese nette Dame sehe…

Sie legt Karten. Die Frau am Telefon ist Mitte 30 und hat 2 Kinder, sie ist geschieden und hat nun einen neuen Mann kennengelernt und möchte wissen ob es der Richtige ist, weil sie nicht wieder enttäuscht werden möchte.

Aber woher soll das die Dame im Fernsehen wissen? Sie legt ihre Karten, für mich als Zuschauer ist es nicht wirklich nachvollziehbar was die Dame daraus lesen kann, aber gut ich schau weiter. Sie sagt ihrer Klientin das sie anfangs vorsichtig an die Sache heran gehen soll und alles weitere auf sich zu kommen lassen soll, sie werde sehen wie alles seinen Lauf nimmt. Die Frau am Telefon ist glücklich und legt auf. Doch was sagt das jetzt aus? Es kann sein das er der Richtige ist, aber es kann auch das Gegenteil bedeuten.

Tarotkarten

Ist es nicht nur Geldschneiderei? Sollte man nicht der Person wenigstens persönlich

gegenüber sitzen wenn man Karten legt? Am Ende muss natürlich jeder für sich entscheiden ob man wirklich an die Karten glauben möchte und ob es immer gut ist zu wissen was später einmal passieren wird. Das Leben sollte ja doch noch spannend sein.    [...mehr]



Autor: Christine

TarotkartenTarotkarten haben eine lange Tradition, sie sind eine Krücke um Zugang zum Unterbewusstsein zu finden. Sie haben symbolische Inhalte, die mit verdrängten Schattenanteilen korrespondieren, diese sichtbar werden lassen. So gesehen sind sie ein psychologisches System, welches aufdeckt was vorher nur unterschwellig spürbar war. Das Kartenlegen kann als Spiegel innerer und äußerer Prozesse hilfreich sein und die Entwicklung unterstützen.

Es gibt eine große Anzahl an Tarotdecks, in der Regel mit 78 Karten, diese gliedern sich in die 22 Trumpfkarten, die großen Arkana und die kleinen Arkana mit vier Mal vierzehn, inklusive der Hofkarten.

Gefährlich wird es nur, wenn Zukunftsprognosen erwartet werden und mit Abwehrmanövern von dem abgelenkt werden soll, was als Lernprozess ansteht. Oder der irrige Versuch unternommen wird, dass die Karten die Verantwortung für das eigene Leben abnehmen sollen.

Die Legesysteme sind zahlreich, oft werden nur drei Karten gelegt für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Das wohl bekannteste Legesystem ist das keltische Kreuz, die erste Karte beschreibt die Ausgangssituation , auf ihr liegt die Zweite für Einflüsse, darunter die Dritte für unbewusste Aspekte, die Vierte liegt links von der Ersten für die Vergangenheit. Die Fünfte Karte oberhalb der Ersten für bewusste Anteile. Die Sechste liegt rechts von der Ersten und rechts von der Sechsten von unten nach oben, liegt die Siebte für das Selbst, die Achte für Einflüsse von Außen, die Neunte für Befürchtungen und die Zehnte zeigt das Ergebnis.



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